Ein blödes Problem kann auftreten, wenn Sie eine neue Hausschrift für einen Kunden entwickeln bzw. testen. Sofern der Schriftschöpfer noch Updates oder Korrekturen schickt, Sie aber bereits mit der Schrift arbeiten, werden Sie häufiger neue Versionen der gleichen Schrift neu installieren. Dabei hat die neue Schrift den selben Namen und auch die selbe ID, wie die alte Schrift. Normalerweise sollte das kein Problem sein, könnte aber eines werden. Und zwar wenn das Betriebssystem oder die Programme, die Sie verwenden die alte Schrift noch im Cache haben.
Es kann vorkommen, das ein Programm plötzlich beim Drucken dieser Schrift abstürzt, ein PDF nicht korrekt erstellt werden kann, oder die Datei einfach beim Wechsel auf eine andere Dokumentseite abstürzt.
Passiert dies häufiger mit einer Datei, könnte diese sogar beschädigt werden. Oder aber die Font-Cache-Datei wird beschädigt. Auch nicht gut.
Wie macht man das aber, den Font Cache löschen? Und was braucht man dazu?
Manuelles Löschen bedingt, dass Sie genau wissen, wo die wichtigen Dateien liegen. Leider ändert sich das von Betriebssystem zu Betriebssystem manchmal und die Dateien sind normalerweise nicht sichtbar.
Wenn Sie Admin-Rechte haben, können Sie mit Terminal den Befehl eingeben, um den Font-Cache zu löschen.
Geben Sie folgenden Befehl ein:
sudo atsutil databases -remove
Mit der Enter-Taste bestätigen. Nun müssen Sie das Admin-Passwort eingeben.

Da Sie nicht immer Admin sind bevorzuge ich Tools, die das für mich erledigen.
Hier gibt es Freeware, Shareware oder auch kostenpflichtige Software.
Freeware = Fontnuke
Shareware = Font Finagler
kostenpflichtig = FontExplorer X Pro
kostenpflichtig = FontDoctor
Hier kurz die Beschreibung, wie das mit FontExplorer geht.
Wählen Sie im Menü „Werkzeuge“ den gewünschten Befehl.

Wenn Sie die Programm-Font-Caches löschen, haben Sie noch die Wahl für welche Programme die Font-Caches gelöscht werden sollen.

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